Fundstück: Workshop zu Datenbrillen der BAuA

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veranstaltet offensichtlich schon länger Workshops zum Thema HMDs. Die Präsentationen des letzten (von Juni ’13) kann man hier anschauen. Sehr interessant, besonders die Ausführungen zur Beanspruchung des Menschen.

Hier noch der Forschungsbericht zur ersten Veranstaltung.

Und ein Forschungsprojekt zur Verbesserung der Sicherheit beim Schweißen durch das im Schweißhelm integrierte AR-System.

Gemischte Links 21.02.2014

  • Ein Forschungsteam aus Singapur hat ein Trinkglas elektrisch aufgerüstet und kann Wasser verschiedene Geschmacksrichtungen annehmen lassen, hier der Bericht von Heise.
  • Google hat das Projekt Tango vorgestellt und stattet damit ein Handy mit der Möglichkeit aus Räume in 3D zu erfassen. Hier der Bericht von VR-Zone.
    xcon Partners versucht intensiv AR in der Industrie zu Geld zu machen. Dazu haben sie eine eigene Abteilung (Homepage) und Partnerschaften mit verschiedenen Brillenherstellern, unter anderem Vuzix. Unternehmen können sich kostenfrei die verfgübaren Modelle anschauen oder bezahlte Kurzseminare zur Use Case Entwicklung buchen. Zu den verfügbaren Modellen zählen Vuzix M100, Google Glass, Brother AirScouter, Motorola Solutions HC1, Trivisio M3-Cam, Kopin Golden-i Gen 3.5 und MicroOptical SV-6.
  • Hier noch der Link zu einer AR-Präsentation von RTT bei der sie ein Kamerabild mit Autoteilen überblendet haben.
  • AR Displays für Soldaten scheinen besser zu funktionieren als gedacht, berichtet AugmentedRealityTrends.

Erweiterter Blick unter die Haut

Evena Medical bringt eine AR-Brille namens Eyes-On heraus, die es erlaubt mittels multi-spektraler Bildgebung dem Patienten unter die Haut zu schauen. Das soll in erster Linie Krankenschwestern beim Finden der richtigen Vene helfen, vorstellbar sind aber auch andere Einsätze. Hier der Originalpost von Medicalaugmentedreality – ist auf jeden Fall ein tolles Ding. Was man damit machen könnte, wenn man Adern als Referenzpunkte eines 3D-Modells nutzen könnte …

Gemischte Links 28.1.2014

Mein emailender Tippgeber Daniel hat mal wieder zwei interessante Sachen aus dem Netz ausgegraben.

Zum ersten das Projekt Cyberit (hatten wir schon Mitte letzten Jahres), ein Konkurrenzprodukt zum Virtuix Omni hat sich weiterentwickelt. Hier der Bericht von Heise.

Zum zweiten eine Studie über die Verbreitung von AR in der Autoindustrie – leider nur zugänglich wenn man einen Account hat :-(.

Danke Dir.

Noch eine AR-Brille: Laster SeeThru

von Laster Technologies aus Frankreich. Hier als Kurzzusammenfassung die Spezi von der Homepage geklaut:

SPECIFICATIONS & PERFORMANCES

  • Display definition available : 800 x 600 pixels
  • Eye Box : > 18 mm
  • Field of view (FOV) : 25° diag.
  • Accommodation distance : Infinity
  • Image format : 4/3 or 16/9
  • Colour : 16,7 millions colors
  • Transparency : Yes (optical see-through technology)
  • Brightness / Luminance : > 5200 cd/m2 (5200 nits)
  • Interface with SmartPhone : Bluetooth 3.0 (compatible with Bluetooth 4.0)
  • Data transmission : Wireless
  • Audio Transmission : Yes (Built-in Bluetooth kit)
  • Augmented Reality Capability : Yes
  • Head Tracker : 10 DOF (Gyroscopes, Accelerometers, Compass)
  • Autonomy : 6 – 8 hours
  • Weight : ~ 2 oz (55 g) battery included

MAIN FEATURES

  • Wireless connection & communication with smartphone
  • GPS localization and navigation (visual guidance, POI records, speed, alarms, synthetics data displays,…)
  • Shortcut Interface control
  • Built in battery
  • 10 DOF Head Tracker
  • Built-in audio (Phone, Music)
  • Contact book navigation Phone
  • Text / E-mail
  • Glasses Control interface compatible with all kind of gloves

Bemerkenswert: keine Kamera!

Verweise:

Augmentedrealitytrends

Kickstarter Seite

Was ich bei der CES übersehen habe

gibts freundlicherweise von diversen Webseiten als Update.

  • Oculus Rift mit Creative Depth Camera kombiniert: das erlaubt eine Interaktion ähnlich der Metabrille. Auf Road to VR gibt’s auch ein schönes Demovideo.
  • eine Übersicht über alle Neuigkeiten unter andererm über die Lumus DK-40 AR Brille, iOptik AR Kontaktlinse und weiteres auf Augmentedrealitytrends
  • hat jetzt nix mit der CES zu tun, aber auf Augmentedrealitytrends gibts noch ein kurzen, informativen Artikel zum Einsatz von AR in der Medizin. Unter anderem findet sich dort der Hinweis auf eine ipad App des Fraunhofer MEVIS, die zur Visualisierung der Leber bei Operationen dient. Auf der Website ist auch ein Video.

Virtuelle Fundstücke 2.1.2014

Gesundes Neues!

  • Die TU München hat gemeinsam mit der Awaiba GmbH eine 4mm große Stereokamera für den Einsatz in Endoskopen entwickelt. Quelle: VDC
  • Road to VR hat einen interessanten Bericht über das 3rd London Developer VR Meetup, auf dem unter anderem die InfinitEye Brille demonstriert wurde.
  • Die zweite Ausgabe des Buches “Visual Computing for Medicine” von Bernhard Preim und Charl Botha ist erschienen. Quelle: medicalaugmentedreality.com
  • Wen der Zusammenhang zwischen CIM, PLM und Industrie 4.0 interessiert, kann sich unter Dr. Vogel Consulting die Folien zu einem Vortrag von Dr. Vogel angucken.
  • Golem berichtet das Nokia (also der Teil der nicht zu MS mutiert) an einer Datenbrille arbeiten soll. Interessant.
  • Eine von szenaris durchgeführte Telefonumfrage ergab das Unternehmen die Themen e-Learning und Serious Gaming als wichtig und zukünftig wachstumsträchtig erarchten. Hier die Umfrage.
  • Brekel hat eine Vorabversion der Kinect v2 Software mit einer Vorabversion der Kinect v2 getestet. Quelle: digitalproduction
  • Prof. Klinker von der TU München bietet im Rahmen der Ringvorlesung Games am 15.01.2014 eine Vorlesung zum Thema “Augmented Reality – technologische Hintergründe und Potenzial für interaktive Spiele in 3D” an. Ich würde hingehen, wäre ich in Müchen. Ankündigung.
  • Und zum Schluß ein schon etwas älteres Video von der Präsentation der Firma Reifenhäuser auf der K2013 im Oktober. Anschauenswert, weil ich mir Maschinenkonfiguratoren immer so vorstelle, als eine Verbindung von physikalischem Modell und Tablet-basierter AR. Schön gemacht. Quelle: Augmented Blog