Virtuelle Fundstücke 2.1.2014

Gesundes Neues!

  • Die TU München hat gemeinsam mit der Awaiba GmbH eine 4mm große Stereokamera für den Einsatz in Endoskopen entwickelt. Quelle: VDC
  • Road to VR hat einen interessanten Bericht über das 3rd London Developer VR Meetup, auf dem unter anderem die InfinitEye Brille demonstriert wurde.
  • Die zweite Ausgabe des Buches “Visual Computing for Medicine” von Bernhard Preim und Charl Botha ist erschienen. Quelle: medicalaugmentedreality.com
  • Wen der Zusammenhang zwischen CIM, PLM und Industrie 4.0 interessiert, kann sich unter Dr. Vogel Consulting die Folien zu einem Vortrag von Dr. Vogel angucken.
  • Golem berichtet das Nokia (also der Teil der nicht zu MS mutiert) an einer Datenbrille arbeiten soll. Interessant.
  • Eine von szenaris durchgeführte Telefonumfrage ergab das Unternehmen die Themen e-Learning und Serious Gaming als wichtig und zukünftig wachstumsträchtig erarchten. Hier die Umfrage.
  • Brekel hat eine Vorabversion der Kinect v2 Software mit einer Vorabversion der Kinect v2 getestet. Quelle: digitalproduction
  • Prof. Klinker von der TU München bietet im Rahmen der Ringvorlesung Games am 15.01.2014 eine Vorlesung zum Thema “Augmented Reality – technologische Hintergründe und Potenzial für interaktive Spiele in 3D” an. Ich würde hingehen, wäre ich in Müchen. Ankündigung.
  • Und zum Schluß ein schon etwas älteres Video von der Präsentation der Firma Reifenhäuser auf der K2013 im Oktober. Anschauenswert, weil ich mir Maschinenkonfiguratoren immer so vorstelle, als eine Verbindung von physikalischem Modell und Tablet-basierter AR. Schön gemacht. Quelle: Augmented Blog

Virtuelle Fundstücke 10.11.2013

  • Heise hat einen schönen Artikel über die Fähigkeiten der am 22. Nov erscheinenden Kinect 2
  • Für das Westerwälder Eisenwerk GmbH hat die Szenaris GmbH eine Virtual Reality basierte Schulungsanwendung zum Warten mobiler Wasseraufbereitungsanlagen. Ersatzteile bestellen geht auch. Quelle: Checkpoint E-Learning
  • Oculus-Rift.de berichtet, dass es gegenüber anderslautenden Berichten jetzt doch keine mobile Version der Rift geben soll.
  • Projection Mapping: Die Universität von Tokio kann Bilder auf Dinge projezieren, sie sich sehr schnell bewegen. Sie nutzen dazu eine Kamera mit 1000 fps und ein spiegelbasiertes Projektionssystem. Quelle: projection-mapping.org
    [youtube ZuSUHuSceYc 640 360]
  • Die Universität von Alabama hat ein Google Glass basiertes Telepräsenzsystem für chirurgische Operationen genannt VIPAAR vorgestellt. Ist aus meiner Sicht durchaus auch etwas für das Wartungsszenario. Quelle: Sciencedaily
  • Wer mal einen Blick in die Zukunft mit AR werfen möchte findet auf Augmented-Reality-3D ein paar interessante Kurzfilme.

Gemischte Links 18.09.2013

  • metaio wird auf der insideAR 2013 die erste AR-Bedienungsanleitung für Autos mit Google Glass Unterstützung vorstellen. Das ist insofern interessant, als das die App ohne Marker auskommt und auf den Plattformen Google Glass, Epson und Vuzix funktionieren soll. Das wäre ein großer Schritt in Richtung einer gemeinsamen Softwareplattform für verschiedene Brillen Endgeräte. Quelle: Augmented Blog
  • Nippon Printing hat einen Demonstrator für Museen angekündigt, der mit 3D-Brillen zu betrachten ist, über eine Kinect Erfassung dann die Teile des Objektes, auf die gezeigt wird, transparent schalten kann. Gute Idee. Quelle: VR-Zone

Gemischte Links 24.07.2013

Neueste Nachrichten, kurz zusammengefasst:

  • Oculus Rift: Der australische Spielentwickler Blunt Instruments ist der Meinung, dass sich das Rift nicht nur für Spiele aus der Ego Perspektive lohnt und entwickelt ein Spiel nach Art eines 2D-Sidescrollers, allerdings mit 3D-Unterstützung. Wer es genauer wissen will. hier der Artikel auf Road to VR.
  • Über den von Sixense entwickelten interaktiven 3D-Modellierer MakeVR gibt es ein neues Demovideo mit Oculus Rift Unterstützung. Quelle: Road to VR
    [youtube l9ijgmYIOOc 640 360]
  • Oculus Rift: In einem Interview mit Edge hat sich CEO Brendan Iribe zum Fortschritt der Rift Entwicklung geäußert. So wird die Consumer Version frühestens nächstes Jahr erscheinen und nach dem ebenfalls auf der GTC 2013 gezeigten Bilder sowohl HD als auch Stereokameras beinhalten. Anscheinend soll es aber eine weitere Entwicklerversion im 3. Quartal diesen Jahres geben, ich bin gespannt ob das den Tatsachen entspricht. Auch interessant ist die Aussage, daß sich die Entwicklung vorerst auf den Anschluss an Computer und Smartphones konzentriert, nicht auf Konsolen. Den ganzen Artikel könnt ihr ebenfalls auf Road to VR lesen.
  • Siemens PLM Software bietet Schnittstellen zur Erfassung von Bewegungen mittels des Kinect Sensors an. Damit soll die Optimierung von Arbeitsabläufen auch für weniger Geld zu haben sein, als mit der traditionellen Erfassung mit Markern und umfangreichem Kamerasetup. Geht natürlich zur Lasten der Präzision. Quelle: idw-online

Projektive AR im Sandkasten

Oliver Kreylos hat auf der 2013 Augmented World Expo die AR Sandbox der UC Davis vorgestellt.

In der Sandkiste formt man mit den Händen oder Schäufelchen eine Bodenoberfläche, die mittels einer Kinect erfasst wird. Ein Projektor projeziert in Echtzeit ein Höhenprofil auf die Sandkiste, ergänzt durch eine im Hintergrund laufende Wassersimulation, die die entsprechenden Wasserflächen simuliert. Die Software ist auf der Projektseite herunterladbar. Los, wer hat Lust eine Sandkiste zu bauen?

FARO bringt Umsonst App

genannt SCENECT. Der Name verräts schon, der Slogan ist “3D Laser Scanning made easy” hat aber natürlich nichts mit Laserscanning im herkömmlichen Sinne zu tun. Vielmehr kann man die Kinect oder Asus Xtion Pro Live zur Erfassung von 3D-Daten nutzen. Könnte das vielleicht mal jemand testen?

Microsoft Research

macht tolle Sachen. Auch wenn Sie für MS Techfest eine neue (sehr  gewöhnungsbedürftige) Oberfläche gebastelt haben, so bin ich doch auf ein paar interessante Dinge gestoßen.

  • 3D Display with Haptic Feedback: Durch die Kombination eines 3D-Bildschirmes mit Multitouch und einer Kraftübertragung ist ein haptisches Display entstanden.
  • Teaching Kinect to read your Hands: Damit kann die Kinect erkennen ob die Hand offen oder geschlossen ist, in dem Video werden Anwendungsmöglichkeiten demonstriert. Angeblich sollen die Funktionen in dem nächsten Softwareupdate für Kinect mit dabei sein.

Die Videosektion auf der MS Research Seite ist allgemein sehr sehenswert.